Verleihung des Roland Berger-Preises für Menschenwürde an Vertreter des "arabischen Frühlings"

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Zur Verleihung des Roland Berger-Preises für Menschenwürde an die tunesische Rechtsanwältin Radhia Nasraoui, den Direktor des Kairoer «Arabic Network für Human Rights Information», Gamal Eid, und den syrischen Journalisten und Menschenrechtsverteidiger, Mazen Darwish, erklärte der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning, am 21.11. in Berlin:

"Die Vertreter des "Arabischen Frühlings" haben den Roland Berger-Preis für Menschenwürde wirklich verdient. Millionen in der arabischen Welt kämpfen für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte. Die Würde eines jeden Menschen ist unantastbar, dafür steht die Bewegung in der arabischen Welt.

Die Auszeichnung macht den Menschen Mut und gibt gerade in dieser schwierigen Umbruchszeit den Kräften des arabischen Frühlings neuen Schub. Deswegen freue ich mich über die Verleihung ganz besonders.

Ich konnte mich letzte Woche in Tunesien und Ägypten vor Ort davon überzeugen, dass die Menschen unsere Unterstützung brauchen und verdient haben. Daher auch herzlichen Dank an die Roland Berger-Stiftung für dieses klare Zeichen."